| Panorama von Flensburg mit Stadthafen (Im Jaich) |
In Flensburg vertrieb ich mir die Zeit, indem ich den Nordermarkt erkundete, mir in einem asiatischen Restaurant ein Mittagessen genehmigte.
| Eindrücke aus der Großen Straße beim Nordermarkt |
Wie es der Zufall wollte begegnete ich beim Sonnetanken im Stadthafen Daniel, der sich ebenfalls für den Segeltörn angemeldet hatte. Zusammen begaben wir uns zum vereinbarten Steg, wo uns die „Phoenix“ bereits erwartete. Dort trafen wir nicht nur unseren Kapitän und Gastgeber Ben an, sondern auch Philipp und Ulrich, die die Schiffscrew vervollständigten.
Nach einer Vorstellungsrunde bekamen wir eine Führung durch das Schiff, welches für die kommenden Tage unser Zuhause sein würde. Zu unserer Überraschung gestaltete sich das Innenleben der „Phoenix“ überaus gemütlich und geräumig. Zudem wartete es mit ausreichend Stauraum auf, so dass wir unsere Kleidung und Mitbringsel in entsprechende Fächer verstauen konnten.
Danach folgte eine kurzweilige Sicherheitsunterweisung. Im Mittelpunkt standen das An- und Ablegen der Rettungsweste, der Standort von Löschmitteln sowie gewisse Prozeduren, die im Notfall Anwendung finden. Aber auch die ungewohnte Bedienung der Bordtoilette will gelernt sein. Eine Regel blieb mir dabei besonders im Gedächtnis haften: „Eine Hand für das Schiff, eine Hand für dich“. Jeder an Bord ist für seine eigene Sicherheit verantwortlich, weshalb stets eine Hand zum Festhalten genutzt werden sollte, um nicht über Bord zu gehen – entsprechende Haltegriffe oder Leinen gibt es mehr als genug.
| Die gemütliche Wohnstube der Phoenix - und zugleich das Nachtquartier von Daniel und mir |
Danach folgte eine kurzweilige Sicherheitsunterweisung. Im Mittelpunkt standen das An- und Ablegen der Rettungsweste, der Standort von Löschmitteln sowie gewisse Prozeduren, die im Notfall Anwendung finden. Aber auch die ungewohnte Bedienung der Bordtoilette will gelernt sein. Eine Regel blieb mir dabei besonders im Gedächtnis haften: „Eine Hand für das Schiff, eine Hand für dich“. Jeder an Bord ist für seine eigene Sicherheit verantwortlich, weshalb stets eine Hand zum Festhalten genutzt werden sollte, um nicht über Bord zu gehen – entsprechende Haltegriffe oder Leinen gibt es mehr als genug.
Im Anschluss legte uns Ben seinen Vorschlag für den anstehenden Segeltörn vor, welchen er anhand des neuesten Wetterberichts zusammengestellt hatte. Auch wenn die Wettervorhersagen in den darauffolgenden Tagen in den wenigsten Fällen Recht behalten sollten – besonders im Hinblick auf Windstärke und Windrichtung – kamen wir mit den gesteckten Etappenzielen gut zurecht.
Noch am selben Abend brachen wir zu unserer ersten Fahrt auf, die uns bereits in dänische Küstengewässer führte. Allerdings mussten wir die gesamte Strecke bis zu den Ochseninseln mit dem Motor zurücklegen, da Windflaute herrschte. So konnten wir uns in aller Ruhe mit der „Phoenix“ und dem ungewohnt schwankenden Untergrund vertraut machen.
| Die Crew der Phoenix ist guter Dinge (von links): Ulrich, Philipp, Steffen, Daniel (Foto: Ben Hadamovsky) |
Nach einer kurzweiligen Fahrt (ca. 5 nm) setzten wir in der Nähe der Ochseninseln Anker und verbrachten unsere erste Nacht an Bord des Schiffs.