| Skyline von Frankfurt bei meiner Anreise – Banken-Wolkenkratzer en masse |
Insofern finde ich Bens Experiment überaus spannend, weil es gewisse Grundannahmen und Selbstverständlichkeiten unserer Zeit infrage stellt. Was geschieht, wenn ein Angebot wie dieser Segeltörn mit keinem Preisschild versehen ist? Für mich, als derjenige, der den Segeltörn in Anspruch genommen hat, kann ich sagen, dass ich mich ohne eine belastende Erwartungshaltung auf dieses Abenteuer einlassen konnte. Durch den gewählten Ansatz stellte Ben das Segeln und das Miteinander in den Mittelpunkt, was gewiss dazu beigetragen hat, dass es ein unvergessliches Erlebnis geworden ist – vielen Dank nochmals an dieser Stelle!
Umso mehr sah ich mich nach meiner Rückkehr vor die Herausforderung gestellt, was mir diese Expedition am Ende „wert“ war. In der Tat sind die Eindrücke, Erlebnisse und Begegnungen unbezahlbar. Daher geht es mir bei der Spende in erster Linie darum, dass ich Ben darin bestärken möchte, sein Experiment fortzusetzen. Natürlich möchte ich auch dafür sorgen, dass weitere, neugierige Menschen die Möglichkeit haben, Teil dieses Experiments zu werden. Mehr denn je braucht es in diesen Tagen Menschen, die den Mut haben, Bekanntes loszulassen und neue Wege zu bestreiten. Umso mehr wünsche ich Ben, dass seine Hoffnungen, die mit diesem Experiment verbunden sind, in Erfüllung gehen mögen. Bei mir haben dieser Segeltörn und dieses Experiment gewiss zu neuen Denkanstößen geführt – die Auswirkungen werden sich wohl erst im Rückblick fassen lassen.
| Ein Segeltörn, ein Experiment und zahlreiche Begegnungen und Gespräche, die zum Nachdenken anregen ... (Foto: Philipp Stelzner) |